So Jungs es gibt nochmal ein Extra Lob für unseren Support am Freitag:
Aus dem Landkreisteil der Süddeutschen Zeitun vom 29.10.2007:
<span style="font-size:12pt"> Jubelgesänge aus der falschen EckeHachinger Reserve stürzt Heimstetten in tiefe Depression, Trainer Schmöller appelliert an den Zusammenhalt
Heimstetten "Im Gegensatz zu Belgrad ist unser Platz in bestem Zustand", bemühte sich der SVH-Stadionsprecher um einen Vergleich mit dem Europapokalauftritt des FC Bayern in der serbischen Hauptstadt. Offensichtlich waren die Heimstettener auch von der tollen Atmosphäre im Roter-Stern-Stadion beeindruckt, stellten sie doch kostenlos Tröten für kinder und Jugendliche zur Verfügung. Die Anfeuerung für die Hausherren hielt sich aber in Grenzen, was nicht zuletzt an Ruhe einforderndenBesuchern lag. "Schleicht's euch , ihr Rotznasen", wurden zwei mit einer Trommel ausgerüstete Kinder angeherrscht.
Munter Stimmung machte hingegen der SpVgg-Anhang.Das Spiel begann für die Hachinger viel versprechend. Bereits in der zweiten Minute kam SVH-Torwart Maxi Riedmüller gegen Ibrahim Aydemir einen Schritt zu spät - Elfmeter. Mirza Dzafic setzte das Leder jedoch neben das Gehäuse. Es folgten weitere gute Gelegenheiten, welche aber am einmal mehr überragenden Riedmüller scheiterten. Dem 19-jährigen Sohn von Rudi Riedmüller, dem einstigen Bayernliga-Kicker des SC Fürstenfeldbruck, liegen inzwischen mehrere Einladungen von Profi-Vereinen für ein Probetraining vor. "Es heißt ja: wer zu spät kommt wird bestraft. Bei ihm bin ich zu spät gekommen und deshalb hält ber jetzt in Heimstetten. Er hat großen Anteil daran, dass es so lange 0:0 stand", lobte SpVgg-Coach Fredi Ruthe den talentierten Schlussman. Mit seinem Torwart zeigte sich Ruhe allerdings auch zufrieden. Christian Autenried feierte auf Grund der schweren Verletzung von Stefan Riederer sein Bayernliga-Debüt. "eine klasse Leistung", so der SpVgg-Coach. Das Tor des Tages markierte ausgerechnet Dzafic, der damit seine verschossenen Elfmeter sehr zur Freude seines Trainers vergessen machte.Einen schnellen Vorstoß aus der eigenen Hälfte über Anton Siedlitzki und Aydemir verwandelte der Torjäger zum Siegtreffer (64.)
Nach der Partie signalisierte SVH-Coach Schmöller eindeutig, dasser seine Arbeit fortsetzen möchte. "Wir hatten fünf schöne Jahre und haben jetzt mal ein Jahr, in dem es nicht so läuft. Nun wird sich zeigen, wie sich der Verein präsentiert. Um aus dieser ganz bitteren Phase wieder rauszukommen müssen wir hart arbeiten. Das werden wir tun, damit wir nächste Woche in Thannhausen punkten", wies er Spekulationen über seinen Rücktritt zurück.
Während in der Kabine des SVH "Totenstille" herrschte, feierten die Hachinger Anhänger ihre Mannschaft mit großem Enthusiasmus. In den letzten zehn Minuten hatten sie ohne Unterlass geschmettert: "Wir geh'n voran, als euer zwölfter Mann, ganz egal wie weit, ob Sturm oder Schnee, Amateure ole". Anschließend kam der komplette Kader inklusive Trainer in die Kurve zum gemeinsamen Jubel. "Unsere Fans sind sensationell", freute sich Ruthe über die Lautstarke Unterstützung. Am Ende wehte also wenigstens ein Hauch von Belgrad durch den SVH-Sportpark.Werner Harasym
Zuletzt geändert von StevieUhg am 29.10.2007, 22:05, insgesamt 1-mal geändert.